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Aktuelles im BV Littenweiler
Mitgiederversammlung 2014 - Bericht des 1. Vorsitzenden
Dienstag, den 13. Mai 2014

Bahnhof Littenweiler

Seit vielen Jahren ist der Bürgerverein Littenweiler aktiv engagiert, um die bauliche Entwicklung um das Bahnhofsareal voranzutreiben. Im Oktober 2009 fand auf unsere Initiative hin ein Bürgergespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Freiburg statt; im April 2010 initiierten wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen Workshop, zu dem alle gesellschaftlichen Gruppen des Stadtteils eingeladen waren, an einem Konzept zur baulichen Veränderung des Geländes mitzuarbeiten. Das Ergebnis dieses gruppendynamischen Prozesses aller Beteiligten kann sich auch heute noch sehen lassen, wurde von der Stadt im Wesentlichen akzeptiert und soll als Grundlage für weitere Planungen dienen. Zu dem Workshop waren sowohl Angehörige der PH-Leitung als auch Vertreter der Studierenden der PH eingeladen. Wir können nicht akzeptieren, dass das von den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils entwickelte Konzept, das allgemein auf breite Zustimmung stieß, heute nicht mehr Bestand haben soll. Der Stadtrat Junges Freiburg, Sebastian Müller, hatte den Bürgerverein kurzfristig zu einer neuen Konzeptentwicklung im Rahmen der Aktionswoche des Arbeitskreises „KuCa bleibt“ eingeladen.

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Beeindruckendes Konzert mit den beiden jungen Künstlerinnen Milena Wilke und Shih-Yu Tang
Donnerstag, den 27. Februar 2014

 

Zu einem musikalischen Hochgenuss kamen die zahlreichen Konzert-Besucher im Bürgersaal Littenweiler. Auf Einladung des Bürgervereins Littenweiler spielten Milena Wilke (Geige) und Shih-Yu Tang (Klavier) Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Henryk Wienlawsky. Beide Künstlerinnen sind trotz ihrer Jugend bereits sehr erfolgreich und wurden beide schon mehrfach mit hochrangigen Musikpreisen geehrt. Auch im Bürgersaal Littenweiler bewiesen die beiden ihr ausgezeichnetes musikalisches Können und es gelang ihnen in eindrucksvoller Art und Weise, die Zuhörer zu begeistern und zu spontanen Beifallsbekundungen zu bewegen. Das Konzert wurde vom Bürgerverein Littenweiler als Teil des Jahresprogramms " 100 Jahre Zugehörigkeit zur Stadt Freiburg" initiiert.

Franz-Jürgen Zeiser

 
Neujahrsempfang 2014
Sonntag, den 05. Januar 2014

Der traditionelle Neujahrsempfang des Bürgervereins Littenweiler am Sonntag, 05. Januar 2014 eröffnete das Jubiläumsjahr der hundertjährigen Zugehörigkeit Littenweilers zur Stadt Freiburg.

Rede des 1. Vorsitzenden Franz-Jürgen Zeiser zum Neujahrsempfang

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

zum Neujahrsempfang des Bürgervereins Littenweiler darf ich Sie alle sehr herzlich begrüßen und Ihnen und Ihren Familien noch nachträglich ein gutes Neues Jahr wünschen. Erlauben Sie mir, einige prominente Gäste persönlich zu nennen und zu begrüßen.

Sie alle wissen, dass wir in diesem Jahr 2014 auf die hundertjährige Geschichte Littenweilers als Stadtteil von Freiburg zurückblicken. Der Bürgerverein freut sich, mit den Menschen in Littenweiler dieses Jubiläum zu feiern und bietet zu diesem Anlass gemeinsam mit den Vereinen im Stadtteil während des gesamten Jahres ein vielfältiges Programm von Veranstaltungen an. Das Jahr 2014 ist aus heutiger Sicht eigentlich kein Jubiläum zum Feiern, sondern eher zum Trauern; es erinnert uns an die Schüsse von Sarajewo am 28. Juni 1914 und den Beginn des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914. Das Jahr 1914 ist das tragische Schicksalsjahr Europas, in dem die europäischen Staaten „wie Schlafwandler in die Katastrophe des Krieges taumelten.“
(Christopher Clark)

Es war eine mutige und zugleich weitsichtige Entscheidung für das kleine Dorf am Eingang des Dreisamtales, die kommunale Selbstständigkeit aufzugeben und sich am 1. Januar 1914 der übermächtigen Stadt Freiburg, die sich unter ihrem Oberbürgermeister Otto Winterer in kurzer Zeit zu einer für damalige Verhältnisse modernen Großstadt entwickelt hatte, anzuschließen. Die Dörfer Haslach, Zähringen und Günterstal hatten diesen bedeutsamen Schritt einige Jahre zuvor schon vollzogen. Ganz selbstlos war die Entscheidung des neunköpfigen Gemeinderats unter Leitung des Bürgermeisters Hermann Kunz deshalb nicht, denn sie war auch mit wichtigen Vorteilen und wesentlichen Verbesserungen der Infrastruktur verbunden: Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung. Hinzu kam das Versprechen der Stadt, ein neues Schulhaus zu bauen und die städtische Straßenbahn bis nach Littenweiler zu verlängern.

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