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Aktuelles im BV Littenweiler
Beeindruckendes Konzert mit den beiden jungen Künstlerinnen Milena Wilke und Shih-Yu Tang
Donnerstag, den 27. Februar 2014

 

Zu einem musikalischen Hochgenuss kamen die zahlreichen Konzert-Besucher im Bürgersaal Littenweiler. Auf Einladung des Bürgervereins Littenweiler spielten Milena Wilke (Geige) und Shih-Yu Tang (Klavier) Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Henryk Wienlawsky. Beide Künstlerinnen sind trotz ihrer Jugend bereits sehr erfolgreich und wurden beide schon mehrfach mit hochrangigen Musikpreisen geehrt. Auch im Bürgersaal Littenweiler bewiesen die beiden ihr ausgezeichnetes musikalisches Können und es gelang ihnen in eindrucksvoller Art und Weise, die Zuhörer zu begeistern und zu spontanen Beifallsbekundungen zu bewegen. Das Konzert wurde vom Bürgerverein Littenweiler als Teil des Jahresprogramms " 100 Jahre Zugehörigkeit zur Stadt Freiburg" initiiert.

Franz-Jürgen Zeiser

 
Neujahrsempfang 2014
Sonntag, den 05. Januar 2014

Der traditionelle Neujahrsempfang des Bürgervereins Littenweiler am Sonntag, 05. Januar 2014 eröffnete das Jubiläumsjahr der hundertjährigen Zugehörigkeit Littenweilers zur Stadt Freiburg.

Rede des 1. Vorsitzenden Franz-Jürgen Zeiser zum Neujahrsempfang

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

zum Neujahrsempfang des Bürgervereins Littenweiler darf ich Sie alle sehr herzlich begrüßen und Ihnen und Ihren Familien noch nachträglich ein gutes Neues Jahr wünschen. Erlauben Sie mir, einige prominente Gäste persönlich zu nennen und zu begrüßen.

Sie alle wissen, dass wir in diesem Jahr 2014 auf die hundertjährige Geschichte Littenweilers als Stadtteil von Freiburg zurückblicken. Der Bürgerverein freut sich, mit den Menschen in Littenweiler dieses Jubiläum zu feiern und bietet zu diesem Anlass gemeinsam mit den Vereinen im Stadtteil während des gesamten Jahres ein vielfältiges Programm von Veranstaltungen an. Das Jahr 2014 ist aus heutiger Sicht eigentlich kein Jubiläum zum Feiern, sondern eher zum Trauern; es erinnert uns an die Schüsse von Sarajewo am 28. Juni 1914 und den Beginn des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914. Das Jahr 1914 ist das tragische Schicksalsjahr Europas, in dem die europäischen Staaten „wie Schlafwandler in die Katastrophe des Krieges taumelten.“
(Christopher Clark)

Es war eine mutige und zugleich weitsichtige Entscheidung für das kleine Dorf am Eingang des Dreisamtales, die kommunale Selbstständigkeit aufzugeben und sich am 1. Januar 1914 der übermächtigen Stadt Freiburg, die sich unter ihrem Oberbürgermeister Otto Winterer in kurzer Zeit zu einer für damalige Verhältnisse modernen Großstadt entwickelt hatte, anzuschließen. Die Dörfer Haslach, Zähringen und Günterstal hatten diesen bedeutsamen Schritt einige Jahre zuvor schon vollzogen. Ganz selbstlos war die Entscheidung des neunköpfigen Gemeinderats unter Leitung des Bürgermeisters Hermann Kunz deshalb nicht, denn sie war auch mit wichtigen Vorteilen und wesentlichen Verbesserungen der Infrastruktur verbunden: Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung. Hinzu kam das Versprechen der Stadt, ein neues Schulhaus zu bauen und die städtische Straßenbahn bis nach Littenweiler zu verlängern.

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Informationsveranstaltung Seniorenbüro
Mittwoch, den 11. September 2013

Hilfe- und Pflegebedürftig…was tun?

Unter dieser Überschrift informierte das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg interessierte Bürgerinnen und Bürger Littenweilers Anfang September in der Wohnanalage Kreuzsteinäcker. Eingeladen hatte der Bürgerverein Littenweiler e.V., da dieses Thema nicht nur angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger betrifft.

Zunächst gab die Frau Paradeis, Leiterin des Seniorenbüros, einen Überblick über Hilfemöglichkeiten bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit und zeigte auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Dargestellt wurde die breite Infrastruktur für Ältere in Freiburg, zu der neben Pflege- und Wohnheimen auch 19 Begegnungsstätten mit vielen Angeboten, 18 mobile Dienste, 60 Tages- und 12 Kurzzeitpflegeplätze und 27 betreute Wohnanlagen gehören. Mit verschiedenen Beispielen wurden Hilfen vorgestellt, die das Wohnen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus trotz Einschränkungen erleichtern und ermöglichen können (u.a. „Essen auf Rädern“, Hausnotruf, Fahrdienste).

Interessant für die Zuhörinnen und Zuhörer war die Information zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Neben den Anspruchsvoraussetzungen wurden Begriffe, Einstufungsgrundlagen für die verschiedenen Pflegstufen und Leistungen der ambulanten und stationären Pflege dargestellt.

Weiter berichtete Frau Paradeis über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung als Möglichkeiten, den eigenen Willen verbindlich festzulegen. Informationen und Beratung hierzu bietet das Seniorenbüro allen Freiburger Bürgerinnen und Bürgern an.

Zum Schluss ihres Vortrages stellte Frau Paradeis die Aufgaben des Seniorenbüros mit Pflegstützpunkt dar und stellte das Projekt VEGA vor („Verantwortungsgemeinschaften für gelingendes Altern im Freiburger Osten“), das seit geraumer Zeit sehr aktiv ist und an dem sich auch der Bürgerverein Littenweiler e.V. beteiligt.

Viele Fragen, die zum Ende der Veranstaltung der sehr gut besuchten Veranstaltung gestellt wurden, zeigten die Bedeutung des Themas und den Bedarf an Informationen Betroffener.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg ist im Technischen Rathaus in der Fehrenbachallee beheimatet und persönlich täglich von 10 Uhr bis 12 Uhr (außer Mittwoch) und telefonisch unter der Nummer 201-3032 erreichbar. Weitere Informationen zu Pflege und Senioren sind in der Homepage der Stadt Freiburg zu finden (www.freiburg.de/senioren).

Martin Kotterer

 

 

 

 

 

 

 
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