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Aktuelles im BV Littenweiler

Der Bürgerverein Littenweiler begrüßt ausdrücklich die Initiative von 13 Stadträtinnen und Stadträten aus fünf verschiedenen Fraktionen, die in einem Schreiben an den Oberbürgermeister Dr. Salomon den sofortigen Beginn der konkreten Planungen zur Verlängerung der Stadtbahnlinie 1 einfordern. Der Bürgerverein hatte bereits im März des vergangenen Jahres den Oberbürgermeister schriftlich gebeten, dieses für den Freiburger Osten wichtige Bauprojekt nicht aus den Augen zu verlieren und mit der baldigen Umsetzung zu beginnen. Das Schreiben beinhaltete zudem den Vorschlag, den Ausbau in zwei getrennten Bauabschnitten, zunächst bis zum Bahnhof Littenweiler und später dann zum Kappler Knoten,  zu realisieren. Der Baubürgermeister Prof. Dr. Haag hatte dem Bürgerverein in einem Antwortschreiben zugesichert, dass das Projekt Stadtbahnverlängerung weiterhin hohe Priorität hätte und im „vordringlichen Bedarf“ für Stadtbahnmaßnahmen geführt werde.Den Ausbau in zwei Etappen werde man prüfen. Der Vorstand des Bürgervereins reagiert enttäuscht auf die Erklärung der Stadtverwaltung, die Stadtbahnverlängerung komme jetzt doch nicht vor dem Jahre 2018.

Wie beim Neujahrsempfang bereits angekündigt, möchte der Bürgerverein sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit der Verkehrssituation im Stadtteil beschäftigen. Geplant ist dazu eine Bürgeranhörung im Hotel Löwen am Montag, 9. Juli 2012, Beginn: 20 Uhr, zu der alle interessierten Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils eingeladen sind, um Verbesserungsvorschläge zur Verkehrssituation zu sammeln und zu kanalisieren. Die Vorschläge wird der Bürgerverein dann gebündelt an die Stadtverwaltung herantragen und um einen sachkundigen Referenten zur Stellungnahme für die Mitgliederversammlung im Bürgersaal am 16. November 2012, Beginn: 20 Uhr bitten. Gleichzeitig wird der Bürgerverein alle mit dem Thema Verkehrssituation tangierten Gruppen und Institutionen im Stadtteil anschreiben und um ihre spezifischen Wünsche und Vorstellungen bitten.

 

Den Fortgang der Planungen um das Bahnhofsareal im Auge zu behalten, sieht der Bürgerverein weiterhin als Pflichtaufgabe; den zugesagten Ausbau der Reinhold-Schneider-Schule zur Ganztagesschule werde man kritisch-konstruktiv begleiten. Bereits in diesem Jahr beginnt die Ideensammlung für das Jubiläumsjahr 2014, denn seit 1914 gehört das ehemalige Dorf Littenweiler zur Stadt Freiburg.

 

Leider macht Vandalismus und sinnlose Zerstörung auch nicht vor unserem Stadtteil Halt. Im Januar wurden zwei der drei von unserem Mitglied Dachdeckermeister Schöngarth gestifteten Sitzbänke demoliert. Wir danken der Schreinerei Kleinhans für die kostenlose Reparatur dieser für die Spaziergänger auf dem Pflegeweg angenehmen Sitzgelegenheiten. Der Bürgerverein hat beim Polizeiposten Littenweiler Anzeige erstattet.

 

Franz-Jürgen Zeiser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Verkehrssituation in Littenweiler speziell und im Freiburger Osten allgemein war das Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Littenweiler. Der Bürgerverein hatte allen am Thema Interessierten und Betroffenen Gelegenheit gegeben werden, ihre Vorstellungen und Wünsche zur Verbesserung der Verkehrssituation vorzutragen. Diese wurden dann vom Bürgerverein gesammelt und gebündelt und dem Baubürgermeister Prof. Dr. Haag persönlich übergeben. Leider konnte er an diesem Abend wegen eines anderen Termins nicht persönlich anwesend sein, er schickte aber den stellvertretenden Leiter der Verkehrsplanung der Stadt Freiburg, Herrn Hendrik Schmitt, ins Rennen, der als Experte zu den Forderungen des Bürgervereins Stellung nahm, zu den Fragen der Anwesenden Antworten gab und sich darüber hinaus eifrig Notizen machte. Die ungeklärten Fragen wird er dem Bürgerverein schriftlich beantworten. Es kam auch bei dieser Versammlung wieder zum Ausdruck, dass die Verkehrssituation in Littenweiler immer wieder zu Klagen Anlass gibt und die Gemüter der Anwohner des Stadtteils stark bewegt. Der Bürgerverein wird das Thema weiter verfolgen. Wir hoffen, dass sich in Zukunft doch noch einiges zum Besseren verändert.

Franz-Jürgen Zeiser

 

Hilfe- und Pflegebedürftig…was tun?

Unter dieser Überschrift informierte das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg interessierte Bürgerinnen und Bürger Littenweilers Anfang September in der Wohnanalage Kreuzsteinäcker. Eingeladen hatte der Bürgerverein Littenweiler e.V., da dieses Thema nicht nur angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger betrifft.

Zunächst gab die Frau Paradeis, Leiterin des Seniorenbüros, einen Überblick über Hilfemöglichkeiten bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit und zeigte auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Dargestellt wurde die breite Infrastruktur für Ältere in Freiburg, zu der neben Pflege- und Wohnheimen auch 19 Begegnungsstätten mit vielen Angeboten, 18 mobile Dienste, 60 Tages- und 12 Kurzzeitpflegeplätze und 27 betreute Wohnanlagen gehören. Mit verschiedenen Beispielen wurden Hilfen vorgestellt, die das Wohnen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus trotz Einschränkungen erleichtern und ermöglichen können (u.a. „Essen auf Rädern“, Hausnotruf, Fahrdienste).

Interessant für die Zuhörinnen und Zuhörer war die Information zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Neben den Anspruchsvoraussetzungen wurden Begriffe, Einstufungsgrundlagen für die verschiedenen Pflegstufen und Leistungen der ambulanten und stationären Pflege dargestellt.

Weiter berichtete Frau Paradeis über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung als Möglichkeiten, den eigenen Willen verbindlich festzulegen. Informationen und Beratung hierzu bietet das Seniorenbüro allen Freiburger Bürgerinnen und Bürgern an.

Zum Schluss ihres Vortrages stellte Frau Paradeis die Aufgaben des Seniorenbüros mit Pflegstützpunkt dar und stellte das Projekt VEGA vor („Verantwortungsgemeinschaften für gelingendes Altern im Freiburger Osten“), das seit geraumer Zeit sehr aktiv ist und an dem sich auch der Bürgerverein Littenweiler e.V. beteiligt.

Viele Fragen, die zum Ende der Veranstaltung der sehr gut besuchten Veranstaltung gestellt wurden, zeigten die Bedeutung des Themas und den Bedarf an Informationen Betroffener.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg ist im Technischen Rathaus in der Fehrenbachallee beheimatet und persönlich täglich von 10 Uhr bis 12 Uhr (außer Mittwoch) und telefonisch unter der Nummer 201-3032 erreichbar. Weitere Informationen zu Pflege und Senioren sind in der Homepage der Stadt Freiburg zu finden (www.freiburg.de/senioren).

Martin Kotterer