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Aktuelles im BV Littenweiler

Am 5. und 6. Juli dieses Jahres fand das alle zwei Jahre stattfindende Stadtteilfest am Dorfplatz in Littenweiler statt. Bei strahlendem Sonnenschein begann das Fest am Samstagnachmittag. Die Einleitung intonierte das Jugendorchester des Musikvereins Littenweiler. Danach heizte das Dreisamchörle die Stimmung an, so dass um 18 Uhr der Fassanstich durch die neue Pfarrerin der Auferstehungsgemeinde - unterstützt durch den geistlichen Beistand von Pfarrer Kienzler von St. Barbara - erfolgen konnte. Dabei erlitt der Kunststoffhahn durch die kräftigen Pfarrersschläge einen so großen Schaden, dass die Zeremonie zunächst unterbrochen werden musste und zunächst ein metallener Ersatzhahn beschafft werden musste, aus dem dann das Bier der Lenzkircher Brauerei Rogg fließen konnte. Für Verpflegung sorgten der Musikverein, die Zunft der Wühlmäuse, der Marktverein die Auferstehungsgemeinde, der Salzladen, und der Gesangverein Frohsinn. Zur Unterhaltung der zahlreichen Kinder hatte der Bürgerverein das Spielmobil bestellt. Der Abend klang dann mit Dixielandmelodien gemütlich aus.
Am Sonntag war der Andrang nicht ganz so groß, da das Wetter nicht recht mitspielen wollte. Trotzdem fand das von der Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugend des Bürgervereins organisierte Sportfest regen Anklang, auch wenn die Spiele teilweise in die Turnhalle der Reinhold-Schneider-Schule verlegt werden mussten. Als dann um 15 Uhr der Bächlechor im Bürgersaal mit großer Mannschaft auftrat, war die Stimmung wieder gestiegen. Flotte Melodien aus dem Repertoire der letzten Revueaufführung „Liebe, Leid und Lotterleben“ begeisterte die Zuhörer und Zuschauer. Mit seiner Moderation steigerte Steve Geldhauser die Aufmerksamkeit. Dann zeigte sich das Wetter wieder von seiner besseren Seite, doch nach 17 Uhr standen fleißige Helfer bereit, um den Dorfplatz wieder in seinen Urzustand zu versetzen.

Instandhaltungsarbeiten im Tunnel der B31 führten zur wochenlanger Sperrung jeweils einer Tunnelröhre und zur Umleitung des Verkehrs durch die Kappler Straße . Hierdurch wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der Straße erheblich in ihrer Wohnqualität beeinträchtigt. Anfang Mai fand deshalb auf Vorschlag des Bürgervereins mit Anwohnern und dem Leiter des Garten- und Tiefbauamtes der Stadt Freiburg eine Begehung der Straße statt. Dabei zeigte sich, dass der überaus desolate bauliche Zustand der Straße zu einer erheblichen Lärmbelästigung führt. Auch wenn die nächtliche Umleitungsregelung nur vorübergehend war, muss davon ausgegangen werden, dass auch künftig immer wieder für kürzere oder längere Zeiten und möglicherweise auch ganztags Umleitungen erforderlich werden. Der Bürgerverein hat deshalb umgehend Maßnahmen zum Schutz der Anwohner gefordert. Vor wenigen Tagen teilte nun die Stadt Freiburg mit, dass in den nächsten Wochen ein Tempolimit von 40 km/h angeordnet wird, um eine Verbesserung zu erreichen. Bauliche Maßnahme, insbesondere eine vollständige Sanierung der desolaten Straße sind allerdings erst längerfristig möglich.

Der Bürgerverein Littenweiler lud zum Samstag, den 26. April 2008, interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem Waldspaziergang mit Revierförster Friedmann ein. Pünktlich um 15 Uhr fanden sich 15 Teilnehmer auf dem Parkplatz oberhalb der Sonnenbergstraße ein, um mit Förster Friedmann den Wald um den Eichberg zu erkunden. Dabei erklärte dieser einiges über den Wald, die Holzwirtschaft und die Schädlinge wie den Borkenkäfer. Die Waldbegehung führte auch über den vom Forstamt neu angelegten Holzabfuhrweg, der die Holzbewirtschaftung an einem langen Abhang erleichtern soll. Nach ca. 2 Stunden konnten sich die Teilnehmer vor dem Waldgasthaus St. Barbara ausruhen, stärken und Gedanken untereinander austauschen.