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Aktuelles im BV Littenweiler

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Franz-Jürgen Zeiser richtete der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon, Grußworte an die Bürgerinnen und Bürger von Littenweiler. Anschließend schnitt er gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten, Dr. Klaus Schüle und Walter Krögner, die große Neujahrsbrezel des Bürgervereins auf. Mit Sekt und Brezel gab es danach Gelegenheit zum Gedankenaustausch beim gemeinsamen Gespräch.

Die Mitglieder des Bürgervereins Littenweiler haben bei ihrer Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag Franz-Jürgen Zeiser mit großer Mehrheit zum 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Littenweiler e.V. gewählt. Franz-Jürgen Zeiser, bisher 2. Vorsitzender des Bürgervereins war, bringt aus seinem jahrzehntelangen Engagement im sportlichen Bereich umfangreiche Erfahrung aus der Vereinsarbeit mit.

Ich möchte zwei Themen aus dem vergangenen Jahr aufgreifen, die mir besonders am Herzen liegen. Da ist zunächst das Gelände am Bahnhof Littenweiler, über das seit Jahren gesprochen wird. Nach mehreren vergeblichen Anläufen berichtete die Stadt Freiburg dann beim Bürgergespräch im Herbst, dass das Areal nun endlich sinnvoll genutzt werden kann. Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge der Diskussion und die Gespräche die geführt wurden. Zunächst war davon die Rede, dass erst ein Konzept erstellt werden muss. Dann aber hat die Bauverwaltung meinen Vorschlag aufgenommen und die Eigentümer des Geländes zusammen gebracht. Jetzt, da diese sich einig sind, kann das Gelände endlich aufgewertet werden.Das andere Thema ist die sehr gute Zusammenarbeit der Vereine und Institutionen im Stadtteil. Vieles läuft dabei leise, wenig spektakulär und oftmals wie von selbst. Beispiele hierfür sind das Kinder- und Jugendprojekt des Musikvereins, das im Frühjahr zusammen mit der Reinhold-Schneider-Schule stattfand und das der Bürgerverein mit einem ordentlich finanziellen Beitrag unterstützt hat. Ein anderes Beispiel ist der Martinsumzug, den der Kindergarten St. Barbara gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstandes des Bürgervereins für die Kinder unseres Stadtteils organisiert. Ohne diese Zusammenarbeit gäbe es diesen Umzug schon lange nicht mehr. Die kulturellen Vereine Littenweilers wüssten nicht, wo sie hin sollten, wenn der Bürgerverein den Bürgersaal nicht zur Verfügung stellen könnte. Hier finden Proben, Sitzungen und Musikunterrichte, insbesondere für Kinder und Jugendliche, statt. Die gesamte und zeitaufwändige Arbeit für den Saal wird von Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins für unsern Stadtteil ehrenamtlich erbracht. An dieser Stelle danke ich deshalb allen ganz herzlich, die sich für Littenweiler engagieren. Nur wenn wir weiterhin gut zusammenarbeiten, können wir auch künftig für unseren Stadtteil so erfolgreich tätig sein.
Meine Damen und Herren, erlauben Sie mir einen kurzen Ausblick in das neue Jahr.
Da wird eine Baustelle für Littenweiler bedeutend werden, obwohl sie nicht in unserem Stadtteil sein wird. Die dringend notwendige Sanierung der Straßenbahngleise1 in der Schwarzwaldstraße zwischen Maria-Hilf-Kirche und Stadthalle wird in diesem Jahr begonnen und sicherlich manche Behinderung und Veränderung verursachen. Dafür werden wir anschließend aber umso besser mit der Straßenbahn in die Innenstadt gelangen. Nach Ostern wird der zugesagte Workshop zum Bahnhofsareal stattfinden; das Ergebnis wird dann in die weitere Planung aufgenommen. Sicherlich wird es noch zwei oder drei Jahre dauern bis die Umgestaltung des Geländes beendet sein wird. Mit dem Workshop wird aber ein wichtiger und zentraler Schritt hierzu gemacht werden.
Im Juni werden wir unseren Stadtteilhock veranstalten, der traditionell nur alle zwei Jahre stattfindet. Die Vereine Littenweilers und die beiden Kirchengemeinde werden ihn gemeinsam durchführen und auch die Reinhold-Schneider-Schule und die PH haben signalisiert, dass sie mit dabei sein wollen.
Ehe ich zum Ende meiner Ansprache komme, möchte ich all diejenigen um Nachsicht bitten, die sich wünschen, dass noch mehr gemacht wird. Bürgervereine engagieren sich umfassend in den Stadtteilen. Sie arbeiten aber ausschließlich ehrenamtlich und in der Freizeit und können nicht alles übernehmen, was andere nicht tun wollen oder nicht können.
Liebe Gäste, ich wünsche Ihnen für das neue Jahr alles Gute, Glück und vor allem Gesundheit.