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Aktuelles im BV Littenweiler

Am Samstag, den 27. September, fand die seit mehreren Monaten geplante Anti-Graffiti-Aktion in Littenweiler statt. Diese wurde vom Bürgerverein Littenweiler und dem Verein Sicheres Freiburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Malerinnung Freiburg und der Polizeidirektion Freiburg durchgeführt. Um 7:45 Uhr trafen sich Mitglieder des Bürgervereins im Bürgersaal um Vesperpakete für die beteiligten Kräfte zu richten. Um 9:00Uhr starteten Bürgermeister von Kirchbach und der Vorsitzende des Bürgervereins, Martin Kotterer, die Aktion. 14 Maler und 18 Jugendliche, die im Rahmen des Täter-Opfer-Ausgleiches mitarbeiteten, schwärmten aus um ca. 30 Objekte zu reinigen oder teilweise zu streichen. Das zeitaufwendigste Objekt war der Littenweiler Bahnhof. Viel Arbeit leisteten zwei Mitglieder des Bürgervereins, Bernhard Rotzinger und Wolfgang Allgeier, die die Eigentümer beschmierter Objekte ermittelten und die verunstalteten Stellen dokumentierten und fotografierten. Zum Abschluss des Aktionstages lud der Bürgerverein die beteiligten Handwerker zu einem Imbiss in den Bürgersaal ein. Dabei bedankte sich Martin Kotterer vom Bürgerverein, Frau Hauser vom Verein Sicheres Freiburg und Johannes Ullrich, Innungsmeister der Malerinnung, herzlich bei den Beteiligten. Außer dem Malergeschäft Ullrich hatten die Malerfirmen Dold, Häringer, Tombreul, TBS, Zanger, die Seniormeister Roth und Schindler, sowie das Spezialreinigungsunternehmen Blümke mitgearbeitet.

Am 5. und 6. Juli dieses Jahres fand das alle zwei Jahre stattfindende Stadtteilfest am Dorfplatz in Littenweiler statt. Bei strahlendem Sonnenschein begann das Fest am Samstagnachmittag. Die Einleitung intonierte das Jugendorchester des Musikvereins Littenweiler. Danach heizte das Dreisamchörle die Stimmung an, so dass um 18 Uhr der Fassanstich durch die neue Pfarrerin der Auferstehungsgemeinde - unterstützt durch den geistlichen Beistand von Pfarrer Kienzler von St. Barbara - erfolgen konnte. Dabei erlitt der Kunststoffhahn durch die kräftigen Pfarrersschläge einen so großen Schaden, dass die Zeremonie zunächst unterbrochen werden musste und zunächst ein metallener Ersatzhahn beschafft werden musste, aus dem dann das Bier der Lenzkircher Brauerei Rogg fließen konnte. Für Verpflegung sorgten der Musikverein, die Zunft der Wühlmäuse, der Marktverein die Auferstehungsgemeinde, der Salzladen, und der Gesangverein Frohsinn. Zur Unterhaltung der zahlreichen Kinder hatte der Bürgerverein das Spielmobil bestellt. Der Abend klang dann mit Dixielandmelodien gemütlich aus.
Am Sonntag war der Andrang nicht ganz so groß, da das Wetter nicht recht mitspielen wollte. Trotzdem fand das von der Arbeitsgemeinschaft Kinder und Jugend des Bürgervereins organisierte Sportfest regen Anklang, auch wenn die Spiele teilweise in die Turnhalle der Reinhold-Schneider-Schule verlegt werden mussten. Als dann um 15 Uhr der Bächlechor im Bürgersaal mit großer Mannschaft auftrat, war die Stimmung wieder gestiegen. Flotte Melodien aus dem Repertoire der letzten Revueaufführung „Liebe, Leid und Lotterleben“ begeisterte die Zuhörer und Zuschauer. Mit seiner Moderation steigerte Steve Geldhauser die Aufmerksamkeit. Dann zeigte sich das Wetter wieder von seiner besseren Seite, doch nach 17 Uhr standen fleißige Helfer bereit, um den Dorfplatz wieder in seinen Urzustand zu versetzen.

Instandhaltungsarbeiten im Tunnel der B31 führten zur wochenlanger Sperrung jeweils einer Tunnelröhre und zur Umleitung des Verkehrs durch die Kappler Straße . Hierdurch wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der Straße erheblich in ihrer Wohnqualität beeinträchtigt. Anfang Mai fand deshalb auf Vorschlag des Bürgervereins mit Anwohnern und dem Leiter des Garten- und Tiefbauamtes der Stadt Freiburg eine Begehung der Straße statt. Dabei zeigte sich, dass der überaus desolate bauliche Zustand der Straße zu einer erheblichen Lärmbelästigung führt. Auch wenn die nächtliche Umleitungsregelung nur vorübergehend war, muss davon ausgegangen werden, dass auch künftig immer wieder für kürzere oder längere Zeiten und möglicherweise auch ganztags Umleitungen erforderlich werden. Der Bürgerverein hat deshalb umgehend Maßnahmen zum Schutz der Anwohner gefordert. Vor wenigen Tagen teilte nun die Stadt Freiburg mit, dass in den nächsten Wochen ein Tempolimit von 40 km/h angeordnet wird, um eine Verbesserung zu erreichen. Bauliche Maßnahme, insbesondere eine vollständige Sanierung der desolaten Straße sind allerdings erst längerfristig möglich.