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Aktuelles im BV Littenweiler

Die Verkehrssituation in Littenweiler speziell und im Freiburger Osten allgemein war das Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung des Bürgervereins Littenweiler. Der Bürgerverein hatte allen am Thema Interessierten und Betroffenen Gelegenheit gegeben werden, ihre Vorstellungen und Wünsche zur Verbesserung der Verkehrssituation vorzutragen. Diese wurden dann vom Bürgerverein gesammelt und gebündelt und dem Baubürgermeister Prof. Dr. Haag persönlich übergeben. Leider konnte er an diesem Abend wegen eines anderen Termins nicht persönlich anwesend sein, er schickte aber den stellvertretenden Leiter der Verkehrsplanung der Stadt Freiburg, Herrn Hendrik Schmitt, ins Rennen, der als Experte zu den Forderungen des Bürgervereins Stellung nahm, zu den Fragen der Anwesenden Antworten gab und sich darüber hinaus eifrig Notizen machte. Die ungeklärten Fragen wird er dem Bürgerverein schriftlich beantworten. Es kam auch bei dieser Versammlung wieder zum Ausdruck, dass die Verkehrssituation in Littenweiler immer wieder zu Klagen Anlass gibt und die Gemüter der Anwohner des Stadtteils stark bewegt. Der Bürgerverein wird das Thema weiter verfolgen. Wir hoffen, dass sich in Zukunft doch noch einiges zum Besseren verändert.

Franz-Jürgen Zeiser

 

Hilfe- und Pflegebedürftig…was tun?

Unter dieser Überschrift informierte das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg interessierte Bürgerinnen und Bürger Littenweilers Anfang September in der Wohnanalage Kreuzsteinäcker. Eingeladen hatte der Bürgerverein Littenweiler e.V., da dieses Thema nicht nur angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend mehr Bürgerinnen und Bürger betrifft.

Zunächst gab die Frau Paradeis, Leiterin des Seniorenbüros, einen Überblick über Hilfemöglichkeiten bei Hilfe- und Pflegebedürftigkeit und zeigte auf, wie pflegende Angehörige entlastet werden können. Dargestellt wurde die breite Infrastruktur für Ältere in Freiburg, zu der neben Pflege- und Wohnheimen auch 19 Begegnungsstätten mit vielen Angeboten, 18 mobile Dienste, 60 Tages- und 12 Kurzzeitpflegeplätze und 27 betreute Wohnanlagen gehören. Mit verschiedenen Beispielen wurden Hilfen vorgestellt, die das Wohnen in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus trotz Einschränkungen erleichtern und ermöglichen können (u.a. „Essen auf Rädern“, Hausnotruf, Fahrdienste).

Interessant für die Zuhörinnen und Zuhörer war die Information zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Neben den Anspruchsvoraussetzungen wurden Begriffe, Einstufungsgrundlagen für die verschiedenen Pflegstufen und Leistungen der ambulanten und stationären Pflege dargestellt.

Weiter berichtete Frau Paradeis über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung als Möglichkeiten, den eigenen Willen verbindlich festzulegen. Informationen und Beratung hierzu bietet das Seniorenbüro allen Freiburger Bürgerinnen und Bürgern an.

Zum Schluss ihres Vortrages stellte Frau Paradeis die Aufgaben des Seniorenbüros mit Pflegstützpunkt dar und stellte das Projekt VEGA vor („Verantwortungsgemeinschaften für gelingendes Altern im Freiburger Osten“), das seit geraumer Zeit sehr aktiv ist und an dem sich auch der Bürgerverein Littenweiler e.V. beteiligt.

Viele Fragen, die zum Ende der Veranstaltung der sehr gut besuchten Veranstaltung gestellt wurden, zeigten die Bedeutung des Themas und den Bedarf an Informationen Betroffener.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg ist im Technischen Rathaus in der Fehrenbachallee beheimatet und persönlich täglich von 10 Uhr bis 12 Uhr (außer Mittwoch) und telefonisch unter der Nummer 201-3032 erreichbar. Weitere Informationen zu Pflege und Senioren sind in der Homepage der Stadt Freiburg zu finden (www.freiburg.de/senioren).

Martin Kotterer

 

 

 

 

 

 

Bahnhof Littenweiler

Seit vielen Jahren ist der Bürgerverein Littenweiler aktiv engagiert, um die bauliche Entwicklung um das Bahnhofsareal voranzutreiben. Im Oktober 2009 fand auf unsere Initiative hin ein Bürgergespräch mit den Verantwortlichen der Stadt Freiburg statt; im April 2010 initiierten wir gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen Workshop, zu dem alle gesellschaftlichen Gruppen des Stadtteils eingeladen waren, an einem Konzept zur baulichen Veränderung des Geländes mitzuarbeiten. Das Ergebnis dieses gruppendynamischen Prozesses aller Beteiligten kann sich auch heute noch sehen lassen, wurde von der Stadt im Wesentlichen akzeptiert und soll als Grundlage für weitere Planungen dienen. Zu dem Workshop waren sowohl Angehörige der PH-Leitung als auch Vertreter der Studierenden der PH eingeladen. Wir können nicht akzeptieren, dass das von den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils entwickelte Konzept, das allgemein auf breite Zustimmung stieß, heute nicht mehr Bestand haben soll. Der Stadtrat Junges Freiburg, Sebastian Müller, hatte den Bürgerverein kurzfristig zu einer neuen Konzeptentwicklung im Rahmen der Aktionswoche des Arbeitskreises „KuCa bleibt“ eingeladen.